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... sind heutzutage nicht mehr wegzudenken. Einen leisen, möglichst unhörbaren PC – wer hätte den nicht gerne, wenn man vom ständigen Lärm der Lüfter genervt ist. Besonders Menschen, die täglich am Computer sitzen und das Gerät stundenlang laufen lassen müssen, wünschen sich eine solche der Gesundheit dienliche Erleichterung.

Leider ist der in dieser Hinsicht perfekte Rechner nur sehr aufwendig zu bauen, da grundsätzliche Erwägungen und DIN-Normen der billigen Massenproduktion entgegenstehen. Denn durch den quaderförmigen Aufbau des PCs, der eine günstige Massenfertigung und die gute Kühlung der Komponenten ermöglicht, sind Aspekte des Schallschutzes in den Hintergrund getreten.

Ganz allgemein ist es immer besser, von vornherein auf die richtigen Bauteile zu achten, als nachträglich zu versuchen, einen Rechner leiser zu machen. Manche Lösungsansätze kommen ganz ohne den ATX-Aufbau aus, sind dann aber exorbitant teuer und lassen sich kaum zu Hause nachbauen.

Eine große Hilfe beim Reduzieren der Geräusche ist der Einsatz von nicht allzu leistungsfähigen Hauptprozessoren und Grafikkarten wie sie im Heimbüro üblich sind. Man muss die eigenen Ansprüche an den eigenen PC zunächst klären, um möglichst wirtschaftlich einen Flüster-PC aufzubauen.

Als annehmbaren Level für einen kaum noch hörbaren Schalldruckpegel wird im Allgemeinen 35 dBA angegeben. Natürlich ist auch dieser Wert physiologisch flexibel und an den Aufstellungsort anzupassen, er könnte im einen oder anderen Fall noch zu hoch liegen. Ein Hörtest in einem Computer-Fachgeschäft ist nur ein erstes Hilfsmittel, letztlich entscheidend ist der Arbeitsplatz im eigenen Heim.

Das allumfassende Problem bei der Reduzierung von Lärm am Computer ist die bei dessen Betrieb entstehende Wärme. Als maximal zulässige Temperatur wurde irgendwann von Intel und AMD 40 °C festgelegt. Bis zu diesem Wert müssen Prozessorkühlung und Netzteil einwandfrei funktionieren, darüber sollte das System entweder durch Drosselung der Leistung oder durch Notabschaltung reagieren.

Hohe Temperaturen sind allgemein für die Betriebsdauer elektronischer Bauelemente schädlich. So können in diesem Fall schon nach einigen tausend Betriebsstunden dauerhafte Schäden auftreten und zu einem instabilen Betrieb des Computers führen.

Es bieten sich folgende Optionen an für eine wärmereduzierende Bauweise:
Heatpipes oder Wasserkühlung.

Heatpipes haben den Nachteil, dass sie nur vorsichtig und nicht zu häufig verbiegbar sind, bei der Wasserkühlung besteht die Gefahr eines Wasserlecks, das die ganze Elektronik in Mitleidenschaft ziehen würde. Selbst wenn der CPU völlig ohne Lüfter auskommen würde, für das Netzteil wäre ein solcher weiterhin erforderlich.

Das führt zur Überlegung, dass die Luft im PC-Gehäuse grundsätzlich kühl genug bleiben muss, um die anderen Komponenten vor Überhitzung zu schützen. Da moderne CPUs nicht auf Dauerlast ausgelegt sind, sondern in Ruhezeiten ohnehin weniger Abwärme produzieren, bleibt als Königsweg für den Bau eines Flüster-PCs nach wie vor dafür zu sorgen, dass die Lüftung optimal funktioniert.

Es gibt Boards, die ganz ohne Lüfter auskommen, diese sollten in diesem Fall eingesetzt werden. Schwachpunkte sind die Grafikkarten, die weiterhin hohe Abwärme erzeugen und häufig spezifische Lüfter angebaut haben. In diesen Fällen sollte man sich überlegen, ob nicht Chipsätze mit eingebauter Grafikkarte die Lösung der Probleme darstellt. Für die meisten Anwendungen reichen deren Leistungen vollkommen aus.

Als Beispiele für einen kommerziell erhältlichen Flüster-PC, der dem neuesten Stand der Dämmtechnik entspricht, könnte der Whisper Tower New Technology von PC-World dienen, dessen Geräuschpegel auf maximal 22 dB(a) herunter gedämmt werden konnte.

Die Firma silentmaxx schafft es in ihren Modellen Fanless Athlon (bzw. Intel etc.) den Geräuschpegel auf 0 dB(a) zu drücken und kommt ganz ohne Lüfter aus. Sogar die Preise bewegen sich bei diesen Modellen inzwischen auf einem annehmbaren, nicht zu hohen Level.

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